Senioren Union
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Impressionen von der Bundesdelegierten-versammlung 2012

Impressionen von der Bundesdelegiertenversammlung 2012

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Wahlauswertung

pdf Ergebniszusammenfassung der Wahlen (43 Kb)
Bundesdelegiertenversammlung der Senioren-Union Deutschlands am 3. und 4. September 2012 in Recklinghausen.

Presseschau zur Bundesdelegierten- versammlung

pdf Presseschau zur Bundesdelegiertenversammlung (3.7 Mb)

Satzung

Hier finden Sie die Satzung der Senioren Union
(Stand: Jan. 09)
pdf Satzung (135 Kb)

Pressemitteilung 33/2008: Senioren-Union: Informationsoffensive gegen "Linkspartei" Drucken E-Mail

Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, hat eine breite "Informationsoffensive" seiner Organisation über den "kommunistisch-diktatorischen Hintergrund der so genannten Linkspartei" angekündigt. In einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe des Mitteilungsorgans der Senioren-Union "Souverän" kündigt Wulff, der auch Mitglied des CDU-Bundesvorstands ist, an, die "Genossen Lafontaine und Gysi" öffentlich zu stellen - zu Themen wie Zwangsvereinigung von SED und SPD, Niederschlagung des Arbeiteraufstandes 1953, Mauerbau 1961, Stasi-Bespitzelung und Einschränkungen der Reisefreiheit. Wulff erinnert in diesem Zusammenhang an das Wort des früheren SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher über die Kommunisten: "Rotlackierte Faschisten."

Der Beitrag Wulffs hat folgenden Wortlaut:

"Man muss kein Prophet sein, um festzustellen: Im 60. Jahr ihres Bestehens wird die freiheitlichdemokratische Grundordnung unserer Bundesrepublik vor einer Herausforderung stehen, bei der es um mehr geht, als tagespolitische Themen zu behandeln.

Dabei meine ich nicht nur das viel zitierte „Superwahljahr" 2009 mit insgesamt 13 Wahlen, darunter die Bundestagswahl voraussichtlich am 27.09.2009, die Europawahl 07.06.2009, vier Landtagswahlen und sieben Kommunalwahlen. Es geht vielmehr darum, dass erstmals in der Geschichte des freien Deutschlands nicht eine „außerparlamentarische", sondern eine extremistische „parlamentarische" Opposition versucht, richtungsbestimmend die Geschicke der deutschen Politik zu beeinflussen!

Nach den Vorgängen der letzten Wochen in Hessen kann kaum noch ein Zweifel bestehen: Die kommunistische, extremistische „Linkspartei" wird künftig den Takt bestimmen für die von Müntefering, Steinmeier und Steinbrück geführte einstmals so stolze, demokratische und traditionsbewusste SPD. Das gilt für fast alle Fragen der Innen- und Außenpolitik: Agenda 2010, Mindestlohn, Stasi-Aufarbeitung, Westbindung, Rolle von NATO und EU. Steinmeier erwähne ich bewusst in diesem Zusammenhang. Wo eigentlich hat der von vielen Sozialdemokraten als Kanzlerkandidat gewünschte angeblich „gemäßigte" Außenminister überhaupt einmal ein deutliches Anti-Linkspartei-Zeichen gesetzt?

Doch Klagen und Beschreiben der Fakten allein helfen nicht weiter. Wir werden diese Entwicklung nur umkehren können, wenn wir in den nächsten Monaten eine breite Informationsoffensive über den kommunistisch-diktatorischen Hintergrund der so genannten „Linkspartei" starten. Nicht defensiv, sondern offensiv! Und erheben wir uns bitteschön auch aus den bequemen Sesseln eines sitzenden Beobachters!

Wir werden die Genossen Lafontaine und Gysi öffentlich fragen:

  • Wer war es eigentlich, der 1946 Sozialdemokraten in Mitteldeutschland in eine Zwangsvereinigung mit der KPD prügelte, aus der die SED entstand - direkter Vorläufer der „Linkspartei"?
  • Wer war es eigentlich, der Ulbricht, Mielke und Hilde Benjamin gewähren ließ, als diese unzählige aufrechte Demokraten durch Scheinurteile ermorden ließen?
  • Wer war es eigentlich, der 1953 russische Panzer zu Hilfe rief, um einen Arbeiter-Aufstand in Ost-Berlin und vielen DDR-Städten unter vielen Todesopfern niederzuwalzen?
  • Wer war es eigentlich, der in den 50er Jahren Zwangskollektivierungen und Verstaatlichungen anordnete und damit die Massenflucht aus der DDR auslöste?
  • Wer war es eigentlich, der am 13. August 1961 die Mauer mitten durch Berlin bauen ließ, die innerdeutsche Grenze zum Todesstreifen machte, an der in den kommenden 28 Jahren unzählige unschuldige Menschen verbluteten?
  • Wer war es eigentlich, der höhnisch Beifall klatschte, als sowjetische Truppen 1968 die Tschechoslowakei überfielen oder 1980 das Kriegsrecht in Polen ausgerufen wurde?
  • Wer war es eigentlich, der über 40 bittere DDR-Jahre die Stasi als „Schwert und Schild der Partei" (Eigenbezeichnung) auf die eigenen Bürger hetzte und das perfideste Spitzel-System Europas aufbaute?
  • Wer war es eigentlich, der bis auf die eigenen „Reisekader" 16 Millionen Menschen über Jahrzehnte hinweg wie im Käfig hielt? Auch Genosse Gysi, dessen Stasi-Kontakte wir hier nicht weiter problematisieren wollen, gehörte zu diesen „Reisekadern"
  • ebenso wie ein gewisser Genosse Modrow, der als Bezirkschef der Dresdner SED im Frühjahr 1989 Wahlen fälschen ließ. Der Wahlfälscher Modrow ist heute „Ehrenvorsitzender" der „Linkspartei"!
  • Und wer war es schließlich, der die Opfer der SED beim Blick durch die Gefängnisgitter in Bautzen und Berlin-Hohenschönhausen mit dem Spruch „Freiheit durch Sozialismus" verhöhnte, der heute erneut den Zynismus der „Linken" im Umgang mit der Freiheit bestimmt?

Wir, die Mitglieder der Senioren-Union, werden deshalb Klartext reden. Dafür haben zu viele von uns die erste Diktatur, die der Nazis, noch erleben und erleiden müssen. Es war der erste SPD-Vorsitzende der Nachkriegszeit, der unvergessene Kurt Schumacher, dessen leidenschaftliche Reden als großer deutscher Patriot ich noch persönlich erlebt und gehört habe, der für die zweite Diktatur auf deutschem Boden, die der Kommunisten, die auch viele unserer heutigen Mitglieder unbarmherzig verfolgten, die richtigen Worte fand: „Rotlackierte Faschisten"!

Laufen wir uns warm für die Wahlkämpfe der kommenden Monate!"

 
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