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Pressemeldungen 2007 | Senioren-Union der CDU: Deutsche Wirtschaft muss in Fortbildung Älterer investieren |
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Die deutsche Wirtschaft soll in den nächsten Jahren massiv in die Fortbildung älterer Arbeitnehmer investieren. Das fordert der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof. Dr. Otto Wulff, nach der Vorlage einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey unter dem Titel "Projekt 2020", in der in den nächsten 13 Jahren ein Fachkräftemängel von rund sechs Millionen prognostiziert wird. Grundlage der von McKinsey entwickelten Prognose ist die Annahme eines jährlichen Wirtschaftswachstums von drei Prozent. Aber auch bei einem Wachstum von 1,6 Prozent, wie im Mittel der vergangenen zehn Jahre, wären noch 4,5 Millionen zusätzliche Beschäftigte nötig. "Ein solcher extremer Fachkräftemangel lässt sich weder durch eine Green Card noch durch eine Blue Card beheben, und angesichts der demographischen Entwicklung kann er auch nicht durch das Nachrücken jüngerer Arbeitnehmer beseitigt werden," betonte Wulff heute in Berlin, "Die richtige Konsequenz muss lauten: Abschaffung aller starren Altersgrenzen und Wahlfreiheit für jeden Arbeitnehmer, wann er sein Berufsleben beenden will: Mit 65, 67 oder auch erst mit über 70. Laut einer Untersuchung des Statistischen Bundesamtes sind sogar noch bald 14 Prozent der 65- bis 74-jährigen auf dem Arbeitsmarkt aktiv.“ Bereits heute herrsche ein großer Mangel an Ingenieuren und Technikern, der es verbiete, hoch qualifizierte und erfahrene Arbeitnehmer "vorzeitig in eine Frührente" zu zwingen. Wenn McKinsey nun aber prophezeie, dass auch in Bereichen wie Handel, Gesundheit und Finanzen schon in absehbarer Zeit Personalnot herrschen werde, müssten die "Alarmglocken läuten". Wulff: "Warum soll ein Kaufmann, Arzt oder Bankangestellter nicht auch über das 67. Lebensjahr hinaus arbeiten können, wenn es ihm sein Gesundheitszustand erlaubt? Da brauchen wir Wahlfreiheit!" Wichtig sei aber auch, dass es ein breites innerbetriebliches Qualifizierungs- und Fortbildungsangebot gebe. "Jeder hier investierte Euro ist richtig angelegt. Man muss das in Deutschland vorhandene Humankapital nur richtig nutzen, ehe wieder voreilig nach Anwerbeprogrammen im Ausland gerufen wird“, erklärte der Chef der CDU-Senioren-Organisation. Berlin, 07. Dezember 2007 |










